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Okt 13

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Preis für Frieden…

…aufs Verb kommt es jetzt an …
…verliehen, in Oslo und in Frankreich: der Friedensnobelpreis an Kinderrechtler aus benachbarten Ländern, eindrückliche Biographien, bemerkenswert konsequentes Engagement, und: allein im Adressieren der Preis-post wird der nächste neue Friedensversuch deutlich, nämlich zu beiden Seiten der Konfliktlinie ein ermutigendes Signal zu senden; dieser klugen Geste sei Erfolg beschieden. – Und in Frankfurt: ein ausgezeichnet wird ein Denker und Kommunikator für die Friedensarbeit in hochtechnologischer Welt, und die Worte des Preisträgers wie des Laudators lassen den medialen  Beobachter quasi religiös, nämlich letztbegründend berichten: der Mensch ist nicht Käufer oder gar Ware, mit allen ausspähbaren Profilen und Gandhi, apKonsumchroniken… nein, er ist mehr, er ist Kultur schaffend, er ist Schöpfer und „Schöpfung“ – kein alltägliches Wort auf deutschen Titelseiten.

…und ein anderes Verb, eine andere Tätigkeit, Handlung, ist …
…zahlen.- Was ist uns der Friede wert, was lassen wir uns ihn kosten, was müssen wir zahlen, dass er entstehen und wachsen kann, nachhaltig, nicht mehr zu zerstören? Welche Einschränkung und Begrenzung und Neuorientierung ist mir selbst der Frieden wert, um den sich dann auch strategisch-fachliche Expert-inn-en jeweils sehr konkret kümmern. – Verschiedenste interessante Artikel jüngst, aus Hochschule, Unternehmen, sozialer Philosophie und Politik ergeben ein Puzzle, ein Spektrum, eine Rückbindung und Erdung meiner politischen Erwartungen… zurück am eigenen Friedens-Verhalten. – So orientiert sollte ich jetzt nicht in Küche oder Lesezimmer verbleiben, sondern an der Kurdendemo oder am Friedensgebet in der Citykirche teilnehmen, mich sehen lassen, für meine Meinung ein-stehend losgehen.

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